Allgemeine Geschäftsbedingungen der MyFlux GmbH

1.    Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln das Verhältnis zwischen der MyFlux GmbH (Auftragnehmer) und dem Auftraggeber/Teilnehmer (Kunden).  Abweichungen hiervon zur weiteren Gestaltung des Vertragsverhältnisses müssen stets schriftlich vereinbart werden.


2.    Umfang und Ausführung des Dienstleistungsauftrags
Gegenstand des Auftrags ist die vereinbarte Dienstleistung, nicht ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg. Die MyFlux GmbH ist berechtigt eine Anmeldung oder Teilnehmer ohne Angabe von Gründen abzulehnen wenn das erforderliche Vertrauensverhältnis nicht erwartet werden kann, bzw. die MyFlux GmbH aufgrund ihrer Spezialisierung oder aus gesetzlichen Gründen nicht handeln kann oder darf oder wenn es Gründe gibt, welche die ausführenden Personen der MyFlux GmbH in Gewissenskonflikte bringen könnten.


3.    Vergütung der Leistung, Zahlungsbedingungen, Verzug
Im für den Auftrag vereinbarten Honorar sind Nebenkosten wie Anreise und Spesen bis zu einer Entfernung von 50 km vom Firmensitz der MyFlux GmbH bereits beinhaltet. Bei größeren Entfernungen sind sie gesondert hinzuzurechnen. Übernachtungskosten gehen grundsätzlich zu Lasten des Auftraggebers. Die vom Kunden zu zahlenden Entgelte berechnen sich inklusive der aktuell geltenden Umsatzsteuer. Alle in Rechnung gestellten Leistungen sind grundsätzlich zum 1. Tag der Leistungserbringung fällig, spätestens jedoch binnen 14 Tagen nach Rechnungsstellung. Nichtzahlung innerhalb des vereinbarten Zahlungsziels setzt die säumige Partei ohne weitere Mahnung in Verzug. Hierfür sind Verzugszinsen in Höhe von 12 von Hundert des säumigen Betrages pro Jahr für den Verzugszeitraum zu zahlen. Weitergehende Ansprüche auf Schadenersatz bleiben hiervon unberührt.


4.    Vertraulichkeit
Der Auftragnehmer ist nach Maßgabe der Gesetze verpflichtet, über alle Tatsachen, die ihm im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit für den Kunden bekannt werden, Stillschweigen zu bewahren, gleichwohl, ob es sich dabei um den Kunden selbst oder dessen Geschäftsverbindungen handelt, es sei denn, dass der Kunde ihn von dieser Schweigepflicht entbindet. Der Auftragnehmer ist befugt, ihm anvertraute personenbezogene Daten im Rahmen der Zweckbestimmung des Kunden zu verarbeiten. Diese Schweigepflicht gilt nicht bei Informationen, die offensichtlich nicht schutzbedürftig sind oder auch seitens des Kunden in öffentlicher Form verbreitet werden. Der Kunde ist nicht befugt, Konzepte und Unterlagen oder sonstiges geistiges Eigentum der MyFlux GmbH, über die im konkreten Vertrag vereinbarte Nutzung hinaus zu verwenden. Fehlt eine konkrete Nutzungsvereinbarung, so erstreckt sich das konkrete Nutzungsrecht nur auf den Anwendungsbereich, für den der konkrete Auftrag erteilt wurde. Die MyFlux GmbH und der Auftraggeber sind verpflichtet dafür Sorge zu tragen, dass alle sich aus diesen Bedingungen oder aus dem konkreten Vertrag ergebenden Geheimhaltungsverpflichtungen in gleichem Umfang an Hilfspersonen oder andere Dritte weitergegeben werden.


5.    Haftung
Zur Haftung für Ansprüche auf Schadenersatz gegen den Auftragnehmer oder seine Gehilfen wird auf den einzelnen Vertrag zwischen Auftragnehmer und Kunden Bezug genommen. Die Haftung des Auftragnehmers beschränkt sich auf den Auftragswert des betroffenen Auftragsteils, in dessen Durchführung das schädigende Ereignis eintrat. Der Schadenersatz bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten durch den Auftragnehmer ist auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, soweit nicht Vorsatz oder eine grob fahrlässige Pflichtverletzung vorliegt.  Weitergehende Schadenersatz- und Aufwendungsersatzansprüche, gleich aus welchem Rechtsgrund, sind ausgeschlossen, soweit nicht gesetzlich zwingend gehaftet wird. Sämtliche Haftungsbegrenzungen gelten auch für gesetzliche Vertreter oder Erfüllungsgehilfen der MyFlux GmbH. Die MyFlux GmbH haftet nicht für einen konkreten Erfolg in der Organisation des Kunden oder für einen konkreten Erfolg in Bezug auf eine Person oder Gruppe. Jeder Teilnehmer trägt die Verantwortung für sich selbst und seine Handlungen. Die Seminare und Coachings der MyFlux GmbH sind kein Ersatz für eine psychiatrische, medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Der Veranstalter behält sich vor, im Zweifelsfall Personen zu Veranstaltungen nicht zuzulassen.


6.    Mitwirkung Dritter
Die MyFlux GmbH ist berechtigt, sich zur Durchführung des Auftrages Hilfspersonen und Dritter zu bedienen.


7.    Mitwirkungspflicht des Kunden
Der Kunde stellt dem Auftragnehmer alle zur ordnungsgemäßen Erfüllung des Auftrags erforderlichen Unterlagen und Informationen rechtzeitig zur Verfügung. Dies betrifft im Besonderen, aber nicht nur, all die Informationen, welche die Erledigung des Auftrages gefährden können und dem Auftragnehmer nicht offensichtlich selbst zugänglich sind. Die Mitwirkungspflicht erstreckt sich ebenso auf das Verfügbarmachen von Gesprächspersonen. Bei Auftragsdurchführung in den Räumen des Auftraggebers ist dieser verpflichtet, dem Auftragnehmer eine adäquate Arbeitsmöglichkeit zur Verfügung zu stellen. Der Auftraggeber trägt Sorge dafür, dass dieser Arbeitsplatz und verfügbare Kommunikationsmittel und Ähnliches so eingerichtet sind, dass die Vertraulichkeits- und Verschwiegenheitsregeln erfüllt werden können. Bei Unterlassung hält der Kunde den Auftragnehmer von allen hieraus resultierenden Folgen schadlos.


8.    Kündigung und Stornogebühren
Sofern keine abweichende schriftliche Vereinbarung besteht, gilt folgende Stornoregelung: Kommt es bei den zuvor vereinbarten Leistungsterminen zu einer Absage, Terminverschiebung oder Terminstornierung durch den Kunden, werden bei Benachrichtigung bis 30 Tage vor dem vereinbarten Termin keine weiteren Kosten berechnet; danach werden bei weniger als 30 Tage vor dem vereinbarten Termin 50%, bei weniger als 20 Tage vor dem vereinbarten Termin 75% und bei weniger als 10 Tagen vor dem vereinbarten Termin 100% des vereinbarten Entgelts sofort fällig. Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Enthaltene Pauschalen für Reisen und Übernachtung werden hiervon ausgenommen, insofern noch nicht angefallen.


9.    Erfüllungsort, außergerichtliche Streitbeilegung und Gerichtsstand
Sofern keine abweichende Vereinbarung getroffen ist, sind Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand Nürnberg. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen sowie der zwischen dem Kunden und dem Auftragnehmer geschlossene Vertrag unterliegen deutschem Recht. Bei konkreten und die Geschäftsbeziehung belastenden Meinungsverschiedenheiten zwischen den Vertragsparteien streben beide zunächst eine außergerichtliche Streitklärung durch Mediation oder Schlichtung an, bevor gerichtliche Schritte eingeleitet werden. Beide Vertragsparteien sind für vertragliche Schiedsvereinbarungen offen.


10.    Unwirksamkeit einzelner Klauseln
Sollten einzelne Regelungen in diesem Vertrag unwirksam sein, so gelten die anderen Bestimmungen fort. Die Parteien sind dann gehalten, eine Regelung zu finden, die der ursprünglichen Regelung möglichst nahe kommt.